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Vereinsinfo

Die BSW ist seit 1987 rund um Rotenburg im Natur- und Landschafts- schutz aktiv.

Durch den Einsatz der Mitglieder, unterstützt durch Spenden, ver- wirklicht der gemein- nützige Verein Natur- schutzprojekte im Ein- zugsbereich: Wümme.



Projektübersicht



Förderung

Diese Seiten entstan- den mit finanzieller Unterstützung der

Niedersächsischen
Umweltstiftung



Projekt: Heuernte

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» siehe auch Erfahrungsbericht und Untersuchungsergebnisse unter Aktuelles

Orchideenwiesen sind meist Kräuterwiesen mit einem hohen Grundwasserstand. Dieser hohe Grundwasserspiegel während der Erntezeit macht diese Wiesen für den Landwirt heutzutage oft unrentabel. Der Verein betreibt auf solchen Wiesen ein extensives Schnittverfahren. Hier wird nur einmal im Jahr gemäht. Der Mahdzeitpunkt liegt immer um den 1. Juli herum.

Dies sind die Vorteile:
    Durch das späte Mähen wird die Brutzeit der Vögel nicht gestört.
  • Die Pflanzen haben genug Zeit Samen zu bilden. Damit ist die Artenvielfalt für das folgende Jahr gewährleistet.
  • Durch das Entfernen der Streu, wachsen die Pflanzen die zur Keimung Licht benötigen.
  • Nur einmal jährlich Mähen ist billiger als mehrfaches Mähen. Kosten entstehen nur aus der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder des Naturschutzvereins BSW und aus den geringen Gerätenutzungskosten (Benzin für den eigenen Traktor, allgemeine Abnutzung etc).

Der späte Mähzeitpunkt kommt den äußert seltenen Pflanzen wie dem Klappertopf oder dem sehr seltenen Fieberklee zugute. Da diese Gewächse schon beinah ausgestorben sind, wurden sie bereits auf die Rote Liste für gefährdeten Pflanzen gesetzt. Durch die Arbeit der BSW besteht aber nun Hoffung, dass sich diese Pflanzen auf diesem Standort wieder erholen. Die Biologischen Schutzgemeinschaft Wümmeniederung und Nebenflüsse e. V. (BSW) bewirtschaftet knapp 20 Hektar Orchideenwiesen.

Das Heu von den Flächen der BSW ist vor allem bei den Pferdebesitzern sehr beliebt. Dies hängt mit dem geringen Eiweißgehalt des Heues zusammen, ein Ergebnis der Zusammensetzung aus verschieden Kräutern und Grassorten und dem späten Mahdzeitpunkt.

So sind auch die starken Absatzzahlen im Jahr 2003 zu erklären: Von den geernteten 60 bis 80 Tonnen Heu wurden bis auf drei Rollen alle verkauft. Selbstverständlich für den Verein ist auch der komplette Verzicht auf künstliche Düngungsmittel oder Pestizide bei der Bewirtschaftung der Wiesen.