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Vereinsinfo
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Die BSW ist seit 1987 rund um Rotenburg im Natur- und Landschafts- schutz aktiv.

Durch den Einsatz der Mitglieder, unterstützt durch Spenden, ver- wirklicht der gemein- nützige Verein Natur- schutzprojekte im Ein- zugsbereich: Wümme.

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Projektübersicht
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BSW pflegt 14 Hektar Wald
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Naturschützer erhielten Fläche im Großen Lohmoor geschenkt (18.03.2005)
Westervesede. (rm). Die BSW (Biologischen Schutzgemeinschaft Wümme) hat eine 14 Hektar große Wald- und Heidefläche zum Geschenk erhalten. Jetzt fand auf dem Grundstück im Großen Lohmoor bei Westervesede ein Ortstermin statt. Die Umweltschützer stimmten mit Jürgen Cassier (Leiter des Kreis-Naturschutzamtes) sowie dem Jagdpächter und -aufseher ab, welche Pfegemaßnahmen durchzuführen sind.
Cassier teilte mit, dass es sich bei fast der gesamten Fläche um ein nach Paragraf 28a Naturschutzgesetz besonders geschütztes Biotop handelt. Der Kreis habe das Gelände bereits 1991 kartiert. Den Charakter des Lebensraumes prägt demnach im vorderen Bereich „trockene Zwergstrauchheide mit hochmoortypischen Arten und starkter Gehölzausbreitung“.
Weiter hinten findet sich Pfeifengras durchsetzt mit verschiedenen Heidearten und Wollgras sowie vielen Kiefern. Außerdem gibt es einige alte Handtorfstiche und zugehörige Entwässerungsgräben. Die solle man schließen und so für noch mehr Nässe sorgen, riet Cassier.
Die Jäger baten darum, dass das Gelände Rückzugsraum für Wild bleibt. Seitlich angrenzend befinden sich eine große Wiese und ein Rapsfeld, welche die Tiere zur Nahrungsaufnahme nutzen. Auf dem Grundstück selbst finden sich reichlich Wildwechsel und Spuren von Bachen und Frischlingen.
Die hohe Wilddichte sorgt dafür, dass sich ansiedelnde Birken stark verbissen werden. Ein Vorteil, waren sich alle einig. Denn so bleiben die typischen Freiflächen fast von selbst erhalten. Entkusselungen sind laut Cassier daher nur in wenigen Teilbereichen angezeigt. Das Birkenwäldchen unmittelbar am Weg soll erhalten werden und als Pufferzone dienen.
Die BSW will die Pflegearbeiten nach dem Prinzip „Brennholz für den Naturschutz“ durchführen: Vereinsmitglieder und Freunde schlagen die störenden Birken und Kiefern. Mit dem Holz versorgen sie ihre Kamine und Öfen. Dass das System funktioniert, hat sich schon während der vergangenen drei Winter gezeigt, als die BSW das Gelände zwar nutzen durfte, aber noch nicht besaß.
Wie kam es zu der Schenkung? Die Fläche habe über mehrere Jahrzehnte einem Bauunternehmer aus Bremen gehört, berichtet BSW-Vorsitzender Thomas Lauber. Der hatte darauf gehofft, dort irgendwann einmal eine Freizeitanlage zu schaffen. Daraus wurde nichts, unter anderem auch wegen der 28a-Einstufung.
Seit mehreren Jahren wollte der Unternehmer das Grundstück dann wieder verkaufen. Aber weder Landwirte noch die Stiftung Naturschutz, die BSW oder andere Umweltverbände schlugen zu. Lauber schlug dann die Schenkung an seinen gemeinnützigen Verein vor. So konnte der Unternehmer wenigstens einen Steuervorteil verbuchen. Zur Auflage hat er gemacht, dass die Fläche dem Naturschutz gemäß gepflegt wird. Aber das will die BSW ja ohnehin.
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