Kurze Brutsaison und weite Wege: der Eurasische Pirol

Im neuen Ökoportrait 62 des Naturschutzforum Deutschland (NaFor) erläutert die Autorin Dr. Sabine Baumann die Biologie des Eurasischen Pirols, seine Zugwege und Aufenthalte im afrikanischen Winterquartier, wo er sich mit dem dort heimischen Afrikanischen Pirol den Lebensraum teilt. Auch auf die Bedeutung des Pirols für die Regulation stark behaarter Raupen wird hingewiesen.

 

Textauszug:

Das Beispiel Pirol zeigt, wie wichtig es bei Zugvögeln ist, die Lebensweise im gesamten Jahreszyklus zu betrachten. Das Verhalten und die Lebensbedingungen im Brutgebiet, auf dem Zug und im Winterareal sind aufs Engste miteinander verknüpft. Nur gelungene Verhaltensanpassungen im gesamten Jahreslebensraum ermöglichen das Überleben der Art. Die weltweit schnellen Umweltveränderungen werden die Anpassungsfähigkeit der Langstreckenzieher vor Herausforderungen stellen.


Das Ökoportrait Nr. 62 – Der Eurasische Pirol ist hier aufrufbar.
Die Langversion des Ökoportraits Nr. 62 – Der Eurasische Pirol finden Sie hier.

Baumann, S. (2026): Der Eurasische Pirol (Oriolus oriolus, L 1758) – kurze Brutsaison und weite Wege NaFor / BSH-Ökoportrait 62, 1-12, Wardenburg.